Ein Wochenende in Kroatien und Slowenien
Wieder einmal zog es uns in das ehemalige Jugoslawien. Auf dem Programm standen ein Besuch bei meinem ehemaligen Arbeitgeber
Jo und seiner Tauchbasis in Stara Baska, sowie ein Abstecher an die fischreichen Fliessgewässer Sloweniens, wo wir die Forellen
aus ihren Reserven locken wollten.
Bei heftigen Regenschauern verabschiedeten wir uns von unseren Liebsten, und machten uns auf, in ein erholsames Wochenende.
Bei niedrigen Temperaturen und sintflutartigen Niederschlägen, war es uns kaum vorstellbar, dass wir 10 Stunden später
die Adria erreichen würden, wo der Sommer auf uns wartete. Bereits nach dem Tauerntunnel empfing uns jedoch ein ungetrübter
Sternenhimmel.
Morgens um drei erreichten wir die kleine Ortschaft Stara Baska. Meine Bleibe vom letzten Jahr, ein alter Wohnwagen, stand
noch frei, und so bezogen wir unser Quartier für die folgenden Nächte auf der Insel Krk.
Am nächsten Nachmittag stand Tauchen auf dem Programm. Das klare Wasser der Adria und die wunderschönen, steil abfallenden
Felsen der umliegenden Inseln wie z.B. Privic ergeben ideale Tauchbedingungen. Die Unterwasserwelt ist reich an Schwämmen,
Krustentieren und kleinen aber feinen Fischen (siehe Unterwasserfotos Kroatien),
somit konnte ich also einen tollen Tauchgang
geniessen.
Lockruf der Fische
Nach zwei Tagen Sonne und Meer, war es wieder einmal Zeit, von der lieb gewonnen Insel abschied zu nehmen.
In Slowenien warteten tolle Fischwasser auf uns. Da es in den vergangenen Tagen ziemlich stark geregnet hatte, waren die meisten Flüsse jedoch stark angeschwollen
und die Bedingungen nicht gerade ideal.
Wir entschieden uns dennoch an meinen Lieblingsfluss die Idrijca zu fahren, und siehe da, hier fanden wir ideale
Bedingungen vor, das Wasser noch leicht milchig, der Wasserstand ideal.
Schon im ersten Pool durfte ich mit einer schönen Regenbogenforelle auf Tuchfühlung gehen.
Im Drill jedoch behielt das Schuppentier die Oberhand und verabschiedete sich, hämisch lächelnd, in die Tiefe des Gumpens, aus der sie aufgetaucht
war. Mein Begleiter hatte mehr Glück und so konnte er kurz darauf den ersten Fisch des Tages landen, welcher mich ein Bier
kostete. Trotzdem Petri.
Im Weiteren verlief der Tag genau so gut wie er angefangen hatte. Das Wetter war perfekt, und so konnten wir die ersten
Sonnenstrahlen des nahenden Sommers in uns aufnehmen. Dazu fällt mir ein, auch die Schlangen taten dies und so begegneten wir
doch des Öfteren, den gesandten Luzifers -eigentlich öfters als uns lieb war.
Im späten Nachmittag liessen sich dann die einen oder andern Forellen mit der Trockenfliege überlisten. Darunter eine kleine
aber feine Marmorierte Forelle.
Die Idrijca hatte uns wieder einmal tief in ihren Bann gezogen und so war es klar, dass der Tag schon bald vorbei war.
Bei einem Steinbockbier in der Bahnhofskneipe in Idrija (guter Tipp), liessen wir das Erlebte noch einmal Revuepassieren,
und mit guter Laune fuhren wir anschliessend zurück auf unseren Zeltplatz.
Flanieren in Ljubljana
Mit Hilfe einer slowenischen Knorrsuppe kamen wir auf die Beine, es war Sonntag und somit der Tag unserer Abreise. Was konnte unseren Urlaub noch besser abrunden, als den Besuch von Ljublijana und einem Kaffee am Ufer der Ljubljanica.
In der Bar Macek, mein persönlicher Favorit, stärkten wir uns für die anschliessende Heimreise.
Ja, wir kommen wieder . . . --> Zu den Fotos
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